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Erich Saling-Institut für Perinatale Medizin e.V.
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Einleitung
Frühgeburt
Trauerarbeit

Literatur zum Thema Frühgeburt

Liebe Leserin, lieber Leser unserer Website,

Bücher zum Thema Schwangerschaft gibt es viele. Bücher zum Thema Frühgeburt nur wenige (einige davon sind hier aufgelistet) - und in diesen geht es meist darum, wie man mit einer konkret drohenden Frühgeburt bzw. einem Frühgeborenen umgeht, und weniger darum, wie man Frühgeburten überhaupt vermeidet. Wir möchten unseren Lesern gerne als Service weitere Literaturempfehlungen zum Thema Frühgeburt und Frühgeburtenvermeidung zur Verfügung stellen. Daher würden wir es begrüßen, wenn Sie als Ergänzung zu unseren Angaben einen Buchtipp für uns hätten - sei es ein Buch über Frühgeburt, oder auch ein Buch, z.B. über Schwangerschaft, in dem die Themen Frühgeburt und Frühgeburtenvermeidung auch für Laien geeignet ausführlich dargestellt sind.

Literatur für Fachkreise

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Frühgeburt und Frühgeburtenvermeidung

  • Klaus Friese, Joachim Dudenhausen, Erich Saling und andere: BabyCare. Gesund und Schwanger. Das Vorsorgeprogramm für eine gesunde Schwangerschaft.
    ISBN 3-00-016262-3 (3. Auflage);  25,51
    Das Buch ist über kooperierende Arztpraxen sowie über Internet erhältlich (zzgl. 3.- € Versandkosten). Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten. Genauere Angaben finden Sie auf www.baby-care.de

    Kommentar:  Das Buch ist Teil eines Vorsorge-Programms, das von Frauenärzten, Kinderärzten, Hebammen und Gesundheitsforschern entworfen wurde. Zum einen beantwortet es ausführlich viele Fragen, die im Laufe der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt auftreten können  (z. B. Vorgeburtliche Diagnostik, Risikofaktoren, Ernährung, Berufstätigkeit, Sex, Sport, Reisen). Zum anderen besteht die Möglichkeit, einen ausführlichen Fragebogen an die Projektgruppe BabyCare zu schicken und die Angaben bezüglich Risikofaktoren und Ernährungsempfehlungen auswerten zu lassen.

    Dem Thema „Frühgeburt“ wurde ein eigenes kleines Kapitel gewidmet. Außerdem wird bei Risikofaktoren deutlich gemacht, welche davon das Risiko einer Frühgeburt erhöhen und im Kapitel „Was Sie für sich und ihr Kind tun können“, ist die Selbstvorsorge-Aktion für Schwangere zur Vermeidung von Frühgeburten beschrieben.
    Dr. med. Monika Schreiber
  • Kornelia Strobel (2002): Frühgeborene brauchen Liebe. München: Kösel-Verlag
    ISBN: 3-466-34383-6, 17,95

    Kommentar: Das Buch ist unbedingt empfehlenswert für Eltern deren Kind droht, zu früh zu kommen, oder das bereits ein „Frühchen“ ist. Die Autorin erklärt kurz verschiedene Gründe, die zu einer Frühgeburt führen können (hierbei sind aber die häufigsten vermeidbaren Ursachen,die aufsteigenden vaginalen Infektionen sowie unbehandelte Harnwegsinfektionen leider nicht erwähnt). In dem folgenden Kapitel erklärt sie sehr anschaulich und leicht verständlich die Situation auf der Intensivstation (u.a. erklärt sie auch die Apparate) und die häufigsten gesundheitlichen Probleme, die Frühgeborene haben. Sie geht auf die Situation der Eltern und Geschwister ein und zeigt auch Hilfsmöglichkeiten auf (z.B. durch Staat und Krankenkassen). Das Buch bietet Hilfe für die erste Zeit zu Hause und geht auch auf Fragen wie Behinderung, Tod und Ethik ein. Im Anhang ist ein ausführliches Adressenverzeichnis.
    Dr. med. Monika Schreiber
  • Elsner, Andreas (2002): Frühgeburt - Angst und Hoffnung: Ein Vater erzählt die Geschichte seiner zwei zu früh geborenen Kinder, Berlin: Frieling
    ISBN 3-8280-1747-9;  6.-

    Kommentar: Dieses Buch beschreibt sehr gefühlsbetont die Erlebnisse eines Vaters, der 2 Frühgeburten (24 + 26 SSW) erlebt und durchlitten hat. Ich würde es keiner „normal“ Schwangeren zum Lesen empfehlen, aber durchaus Müttern und Vätern, die in einer ähnlichen Situation sind. Für diese Menschen ist es bestimmt eine Hilfe und Trost, auch weil es ganz schlicht und nicht mit unverständlichen Fachausdrücken geschrieben ist. Gut finde ich auch das kurze Verzeichnis am Schluss des Buches von Selbsthilfegruppen.
    Erika Stöhr
  • Ritzinger, Petra und Ernst Rainer Weissenbacher (2006): Später Kinderwunsch -  Chancen und Risiken, München: Zuckschwerdt Verlag
    2. Auflage; ISBN: 3-88603-900-5; 19,90 EUR

    Kommentar:
    Die Erstautorin, Frau Ritzinger ist Medizinjournalistin und hat selber mit 41 Jahren ihr erstes Kind bekommen. Sie möchte mit ihrem Buch andere Frauen in dem Entschluss bestärken, sich auch noch spät für ein Kind zu entscheiden. Das Buch geht ausführlich auf Fragen wie Vorsorge bei später Schwangerschaft, Schwangerschaftskomplikationen, abnehmende Fruchtbarkeit und Sterilitätsbehandlung, Pränatalmedizin sowie auf Fehl- und Frühgeburten ein. Das Buch ist sachlich und sehr kompetent, dabei eher „wissenschaftlich“ geschrieben (z.B. werden recht viele wissenschaftliche Studien mit Prozentangaben zitiert). Wissenschaftliche Fachausdrücke sowie diagnostische und therapeutische Eingriffe werden gut erklärt. Das Buch ist nicht unbedingt als „leichte Lektüre“, aber für Frauen, die es genau wissen wollen, unbedingt zu empfehlen.
    Dr. med. Monika Schreiber
  • Birgit Zerbothsen (1997):  Späte Schwangerschaft...kein Problem. München: Nymphenburger
    Buch ist zur Zeit vergriffen

    Kommentar: Der Titel des Buches ist etwas irreführend. Es gibt natürlich gewisse Probleme bei einer späten Schwangerschaft, die auch dieses Buch aufzeigt, aber es werden auch Möglichkeiten und Maßnahmen beschrieben, wie diese Risiken möglichst gering zu halten sind. Dazu gibt es ausführliche medizinische Informationen über vorgeburtliche Diagnostik (z.B. Amniozentese, Trippeltest), über Probleme, die im Verlauf der Schwangerschaft auftreten können, über Fehl- und Frühgeburten und die Geburt selber. Die Autorin beschreibt Probleme von kinderlosen Paaren und zeigt sowohl schulmedizinische als auch alternative Behandlungsmethoden auf.

    Der größte Teil des Buches stellt den gesamten Ablauf der Schwangerschaft dar, welcher für alle werdenden Mütter informativ, interessant und teils humorvoll beschrieben wird. Die Erlebnisberichte „später“ Mütter am Ende des Buches zeigen, dass es keine Norm gibt, wie Frauen, die spät (noch einmal) schwanger werden, sich entscheiden sollten. Jede Schwangerschaft ist eben etwas Besonderes und dieses Buch macht Mut, auch eine späte Schwangerschaft mit gutem Gefühl anzunehmen.
    Erika Stöhr
  • Roswitha Maier (2003): Serafina. Eine Lebensgeschichte. Marburg: Lebenshilfe-Verlag
    ISBN 3-88617-903-6; 8,50 

    Kommentar:
    Die Autorin erzählt die Geschichte ihrer inzwischen 15-jährigen Tochter, die als Frühgeborene auf die Welt kam und geistig und körperlich behindert ist. Ein erschütterndes Buch, das sowohl das Leiden des Mädchens als auch die langfristigen Folgen für die Familie und insbesondere die Mutter beschreibt. Sie ist oft resigniert, erschöpft und ohne Lebenswillen - nicht nur wegen der Belastung und der Sorgen, sondern leider auch wegen der Reaktionen der Umwelt! Am Ende des Buches schreibt Frau Maier: „Lieber Gott, lass sie bitte vor mir sterben, ich traue den Menschen nicht“. Gleichzeitig ist es aber auch ein Rückblick voller Liebe.

    Glücklicherweise sind nur wenige Frühgeborene so stark behindert. Dennoch wirft das Buch viele Fragen auf, z.B. was ist mit einer Gesellschaft, in der gefordert wird, für die frühgeborenen Kinder in der Klinik alles nur Mögliche zu tun, die Familien aber hinterher weitgehend alleingelassen werden - und sogar noch Anfeindungen wegen ihres behinderten Kindes erdulden müssen?
    Dr. med. Monika Schreiber
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Verlust eines Kindes durch Fehl- oder Frühgeburt, Trauerarbeit

Ausführliche Literaturhinweise zu den Themen Verlust eines Kindes durch Fehl- oder Frühgeburt sowie Trauerarbeit finden Sie z.B. auf den Internetseiten von Selbsthilfegruppen.

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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 26.01.2012.